Forschungsthemen

 

Nachfolgend möchten wir Ihnen unsere Forschungstätigkeiten präsentieren:

Phytoanticipin Gruppe

Die Phytoanticipin-Gruppe unter Leitung von Prof. Alan Slusarenko befasst sich mit der Frage, wie pflanzliche Abwehrsubstanzen auf Mikroorganismen und auch Zellen höherer Organismen wirken. Dazu verwenden wir als Modellsubstanz das Phytoanticipin Allicin aus Knoblauch, das für den Geruch und Geschmack von frisch verletztem Knoblauchgewebe verantwortlich ist. Diese Substanz ist ein Redox-Toxin, das heißt es ist in der Lage, Biomoleküle der Zelle zu oxidieren. Wir sind daran interessiert, die molekularen Grundlagen dieser Toxinwirkung im Detail zu verstehen.

Rice-Barley Lab

Das RiBa-Lab unter Leitung von Prof. Ulrich Schaffrath hat sich zum Ziel gesetzt, durch ein genaues und tiefes Verständnis der Interaktion zwischen einer Wirtspflanze und einem Schaderreger Möglichkeiten zu identifizieren, in die Resistenzmechanismen der Pflanzen so einzugreifen, dass Pflanzen gegen eine Vielzahl an potentiellen Pathogenen resistent werden. Auf diese Weise kann der Ertrag gesichert werden, denn ein großer Teil der weltweiten Ertragsverluste werden durch Schaderreger verursacht. Zur Umsetzung dieser Vision sind wir auf dem Weg eine der führenden Gruppen in der histologsichen Analyse von Nutzpflanzen und ihren pilzlichen Schaderregern zu werden.

Conrath Group

Das Ziel der Arbeit der Conrath Gruppe unter Leitung von Prof. Uwe Conrath ist es zu verstehen, wie Pflanzen ihre Krankheiten abwehren, wobei unser Schwerpunkt auf dem Verständnis des so genannten Abwehr-Primings liegt. Dieser Ausdruck meint eine erhöhte Abwehrbereitschaft von Pflanzen, deren Abwehrbereitschaft erhöht oder beschleunigt worden ist. Mit weiteren Projekten in den Bereichen Pflanzenbiotechnologie und Bioökonomie suchen wir nach Wegen, die Erkenntnisse der Grundlagenwissenschaft in die Anwendung zu übertragen, um so einen effektiveren Pflanzenschutz zu erreichen und die Produktion von Pflanzen umweltfreundlicher und verlässlicher zu gestalten.